VERANSTALTUNGEN

- 2018 -

   Frohe Weihnachten
und einen Guten Rutsch
       ins Neue Jahr

- 2019 -

Januar

im AltStadtHotel zu Stendal

11.01.2019

Neujahrsempfang

der Hansestadt und dem Landkreis Stendal

27.01.2019

Wilhelm II.

160. Geburtstag

Februar

März

April

13.04.2019

Frühjahrs-Exerzieren

in Höxter

Mai

01.05.2019

Pferdebahn (öffentlich)

Ausfahrt in den Mai
10 u. 12 Uhr ab Markt

Juni

08.06.2019

Magdeburger Festungstage

& Spectaculum Magdeburgense
Glacispark & Ravelin 2 (06.-10.06.)

10:00 Uhr Umzugbeginn

Juli

August

September

V. Internat. DM der Kavallerie

Crawinkel/Thüringen (13. - 15.09.)

Oktober

26.10.2019

Gefecht bei Altenzaun

213. Jahrestag (25.-27.10)

03.10.2019

Pferdebahn-Ausfahrt

öffentlich ab Tangermünder Tor
11:00-12:30 Uhr
13:30-15:00 Uhr

November

17.11.2019

Volkstrauertag

Kranzniederlegung (10:00 Uhr)

Dezember

Museum

Bücher

Als Husar im I. Weltkrieg

Briefe, Tagebuchauszüge und Fotographien des Freiherrn Albrecht Knigge. Ergänzt, kommentiert und herausgegeben von Heinrich Graf von Reichenbach (Verlag Dr. Köster Berlin)

ISBN 978-3-89574-866-0

Im Jahr 1916 tritt der 17jährige Schüler Albrecht Freiherr Knigge, ein Nachfahre des Philosophen und Schriftstellers Adolph Freiherr Knigge, nach Befürwortung seines an den Kaiser gerichteten, Immediats-Gesuches' in das Magdeburgische Husaren Regiment Nr. 10 in Stendal ein. Dort noch "aufgesessen" an Lanze und Säbel ausgebildet, absolviert der junge idealistische Rekrut anschließend die Fähnrichsausbildung in Döberitz und wird danach als Beobachtungs- und Erkundungsoffizier zur 7. Infanterie Division in den Stellungskrieg nach Nordfrankreich und Flandern kommandiert. Seine Erlebnisse, Erfahrungen und Gedanken dokumentiert er in vielen Briefen an seine Eltern sowie in seinen Kriegstagebuch­ Aufzeichnungen, die er um Dokumente und viele selbst aufgenommene Fotographien ergänzt. Ungeschönt beschreibt Freiherr Knigge seine Ausbildung und dann das Leben, Überleben, Töten und Sterben in einer Umgebung absoluter Destruktion, beherrscht von herab­ wuchtenden Granaten und Fliegerbomben, rasenden Splittern, Geschoß und Schrapnell und wabernden, Gaswolken über vielfach vernichtetem Grund. Ebenfalls schildert er seine Ruhephasen hinter der Front und sein Leiden als Schwerverwundeter in Feldlazarett und Hospital. - Wie die meisten Kriegsteilnehmer wechselt auch Knigge geistig zwischen zwei völlig, gegensätzlichen Parallelwelten; zum einen der friedenszeitlichen „Ordnung zivilisatorischer Menschlichkeit“ und zum anderen einer kruden „Ordnung des Krieges“, in welcher der Kriegskonflikt - angesehen als ein temporärer Ausnahmezustand - die Aushebelung von zivilisatorischen Denk- und Handlungsweisen und christlicher Ethik zu rechtfertigen, ja zu fordern scheint. Außer militärhistorisch interessanten Details vermitteln die Aufzeichnungen des jungen couragierten Leutnants vieles vom Wesen des vergehenden monarchistischen Zeitalters und von den Wertevorstellungen in einer versinkenden Gesellschaftsordnung, die heutzutage immer weniger verstanden, häufig falsch beurteilt und oftmals verkehrt dargestellt wird. - Umfassende Endnoten und eine ausführliche Kommentierung vom Herausgeber ergänzen die Schilderungen und Gedanken des Freiherrn Knigge und setzen diese zu den übergeordneten militärgeschichtlichen Ereignisrahmen sowie zu gesellschaftlich-soziolo-gischen Aspekten in Bezug.

Das Magdeburger Korps im Felde (1918)

Auszüge aus dem Vorwort zur zweiten Ausgabe.

Die Grundlage des vorliegenden Werkes bilden Aufnahmen, die auf einen im Mai 1916 erschienenen Kommandantur- befehl der Stadt Lens hin gesammelt wurden in der Absicht, ein Album von 50 bis 100 Photographien der Stadt und ihrer nächsten Umgebung herauszugeben ...

... Das Werk wurde zunächst im Felde hergestellt, um es den Angehörigen des Korps zum möglichst geringen Preise überlassen zu können. - Nach Fertigstellung der ersten 10.000 Bücher begannen im Herbst 1918 die Rückmärsche, und dabei mußte der Eisenbahnwagen, in dem das Werk verladen war, in Belgien abgestellt werden, da es galt, wichtigere Dinge, wie Munition und Verpflegungsmittel, in erster Linie zu befördern.  ...

aufgearbeitet
unbearbeitet